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Dienstag, 15 Dezember 2009
Twitter?
Für alle denen Twitter immer noch ein Fremdwort ist und sich nichts darunter vorstellen können, möchten wir an dieser Stelle folgendes Erklär-Video vom Hessen Rundfunk zeigen:
Die wichtigsten Fragen zu Twitter werden ebenfalls vom HR-Fernsehen online beantwortet.
Ideentower nutzt Twitter sehr gerne um spontan, kurz und bündig lesenswerte Ideen zu beschreiben. Inzwischen haben wir bereits 124 Abonnenten (Follower) – machen Sie doch auch mit und bleiben Sie auf einem aktuellen Stand.
Die Welt ist im Wandel. Was früher noch kaum vorstellbar war, wird immer mehr Alltag. Leute verabreden sich über Soziale Netzwerke wie z.B. Facebook, Twitter, etc. zu einer scheinbaren spontanen Menschenversammlung (einem sogenannten Flashmob) und sorgen für kurze Zeit für Chaos, Verwirrung und/oder Überraschung. Solche „mobs“ gibt es in diversen Variationen, die vielleicht sinnvollste ist der „Carrotmob“.
Ein Carrot Mob kann sinnbildlich für „den Esel mit der Karotte locken“ stehen und läuft folgendermaßen ab: Der Organisator spricht Ladenbesitzer an und erzählt, dass er eine Menge Leute mobilisieren kann und dass sie alle kommen, um in einem Geschäft in dieser Gegend Geld auszugeben. Nur in welchem, das sei offen. Denn das hänge davon ab, wie viel Prozent vom Mehrumsatz er in klimafreundliche Investitionen steckt. Dann beginnt eine Art Auktion. Der Ladenbesitzer mit dem höchsten Prozentsatz bekommt den Zuschlag. Anschließend trommelt der Organisator alle Menschen zusammen die mitmachen wollen. Sie kommen in das Geschäft und geben ihr Geld an einem bestimmten Tag während eines bestimmten Zeitkorridors aus.
Das ist aber nicht bloß graue Theorie oder eine Wunschvorstellung. Carrot Mobs „boomen“. Der erste Carrotmob fand 2008 in San Francisco, USA statt. In Deutschland brachten ihn aktive Freiwillige im Juni 2009 in Berlin ins Rollen. Seitdem gab es im deutschsprachigen Raum weitere Carrotmobs in München, Bonn, Basel und Bielefeld. Und nun findet am 12. Dezember 2009 erstmalig so eine Aktion in Frankfurt statt. Der Naturkostladen Andersch in der Glauburgstrasse 77 in 60318 Frankfurt am Main (Nordend) steckt 75% (!) des zwischen 10.00 Uhr und 13.00 Uhr erbrachten Umsatzes von Einkäufen in klimafreundliche Modernisierung. „Damit erzielt Frankfurt, die Stadt des Bürgerengagements, den mit Abstand der höchsten Anteil, den ein Carrotmob in Deutschland jemals eingebracht hat.“ sagt Christoph Harrach von KarmaKonsum, einer der Initiatoren des Frankfurter Carrotmobs.
Expedia.de hat beim deutschen Mediapreis 2009 für seine TV Werbung einen Sonderpreis in der Kategorie TV eingeheimst. Während der morgendlichen Panoramasendungen in Dritten Programmen wurden in einer Guerilla-Aktion selbstgemachte Textilbanner mit Expedia-Botschaften genau dann in die Kameras gehalten, wenn diese die Wetterlage live sendeten. So bekam der Zuschauer zur kälteklirrenden Schneelandschaft am Zauchensee ein verlockendes Angebot für einen Flug ins sonnige Bali. Da die Zuschauer der Wetter-Sendungen als reisefreudig gelten, war das Umfeld für den Reiseanbieter ideal. Die Aktion wurde auf verschiedenen Wetterkanälen umgesetzt.
Hier wurde die Kreativität voll ausgeschöpft und die Werbebotschaft in einem als werbefrei gelernten Umfeld aufmerksamkeitsstark und exklusiv an den Mann bzw. die Frau gebracht. Super!
Twitter ist ein Mikro-Blogging-System mit stetig wachsenden Tweets. Jeder der dort etwas loswerden möchte hat 140 Zeichen Platz dafür – ähnlich wie bei einer SMS. Und für alle ist etwas dabei: Politik, Nachrichten, Ideen, grüne Themen, Privates uvm.
So finden Sie ab sofort unsere Artikel in Kurzform. Es lohnt sich unseren Ideentower Twitter-Feed zu folgen, da wir dort schneller und öfter Artikel veröffentlichen können. Ausführliche Artikel mit Bildmaterial und Quellenangaben finden Sie auch weiterhin auf dieser Website.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß auf Twitter und verbleiben
Für seinen innovativen Kinospot bekam das Portal STERN.de in Cannes den goldenen Media-Löwen 2008 und wurde außerdem mit einem Mediapreis 2009 für die beste Media-Idee in der Kategorie Kino belohnt. Warum es dazu kam, können Sie hier auf stern.de lesen und sehen.
Der Werbespot zeigt einen Kinosaal. Die Zuschauer schauen sich Werbung an. Plötzlich springen zwei Schauspieler - getarnt als eine Hochschwangere Frau mit starken Wehen und ihr Mann - auf und laufen hektisch zum Ausgang. Kurze Zeit später erscheint auf der Leinwand die Schlagzeile: "Zwillinge in Hamburger Kino geboren – Stern.de – so schnell waren Nachrichten noch nie". Die Zuschauer klatschen.
Eine witzige und gelungene Idee, die demonstriert wie schnell Nachrichten sind und wie kreativ Werbung sein kann.
Bei der Recherche unseres letzten Artikels (Energiespar Prämien) bin ich über die Eco-Dance Clubs und Eco Gyms gestolpert. Hierbei werden die Aktivitäten der Besucher in nutzbare Energie umgewandelt.
So erfreuen sich die Menschen auf dem Energy Generating Dance Floor in den Sustainable Dance Clubs in London und Rotterdam:
Was sich auf dem ersten Blick etwas komisch liest, hat dennoch seine Daseinsberechtigung. Getanzt und Gestrampelt wird sowieso, also kann man auch einen Dynamo anschließen und damit Strom erzeugen. Mal schauen ob sich diese Zappelhallen durchsetzen und wann es die ersten Dynamo-Discos und Studios in Deutschland gibt.
Das heutige Datum veranlasst viele Paare zum Heiraten - hoffentlich ist das nicht der einzige Grund - und deshalb hat sich die US-Billigsupermarktkette "99 cents only" ein entsprechendes Angebot ausgedacht:
Neun Paare können heute zum Schnäppchenpreis in der Filiale auf dem Sunset Boulevard in Hollywood für 99 Cent heiraten. Im Anschluss schenkt das Unternehmen den Paaren jeweils 99,99 Dollar in bar und bringt sie an einen "bekannten, romantischen" Ort in Los Angeles.
Eine interessante Idee die perfekt zu dem 99 Cents-Geschäftsmodell und in die Kommunikationsstrategie passt.
Der Fördertopf für die Auto-Abwrackprämie ist leer. Das Geschäft hat sich vorerst gelohnt und laut einer Studie des Instituts für Energie- und Umweltforschung (IFEU) war sie auch gut für den Umweltschutz. Abwrackprämien, in welcher Form auch immer, wird es mit Sicherheit weiter geben.
Wer war eigentlich der Erfinder solcher Prämien? Robert Duncan, General Manager von Austin Energy in Texas, könnte es gewesen sein. Das Unternehmen entschied sich vor einigen Jahren gegen den Bau einer neuen 730-Megawatt-Anlage und führte stattdessen eine Prämie ein für alle Diejenigen, die ihre alten Haushaltsgeräte, wie Kühlschrank, Waschmaschine, Klimaanlage etc, gegen neue energiesparende Modelle ersetzten. „Gehen Sie in irgendein Geschäft in Austin, und Sie werden dort keine ineffiziente Klimaanlage finden“, so Robert Duncan. „Sie werden einfach nicht mehr angeboten.“ Durch diese Maßnahme konnte der Energiebedarf drastisch reduziert werden. Die Austin Energy Energieeffizienz-Programme und Angebote reichen übrigens zurück bis ins Jahr 1982.
Eine effektive Idee, die sich durchsetzen konnte und inzwischen auch von deutschen Stromanbietern adaptiert wurde. So gibt es u.a. den Öko-Zuschuss von Entega oder Förderprogramme von RWE.
Quelle: WTOP (großer Artikel von National Geographic), Austin Energy
Seit gestern Abend präsentiert nämlich die Warsteiner Brauerei exklusiv „Die gute Nachricht des Tages“ täglich um 19:45 Uhr auf n-tv. Dieses neue Format haben sich die kreativen Köpfe hinter dem Special Ads Team der Aegis Media Gruppe und n-tv exklusiv für Aegis Werbekunden ausgedacht und entwickelt. Nun wird diese Innovation erstmalig mit HMS Group Vizeum für Warsteiner umgesetzt. Um die kreative Umsetzung kümmerte sich die Hamburger Agentur Kolle Rebbe.
Die Nachrichtenwelt ist voller schlechter Nachrichten, daher ist die Idee mit einer Rubrik, wo nur gute Nachrichten in TV gezeigt werden, eine prima Alternative. Schön dass ein Werbekunde diese wunderbare Chance nutzt. Die prominente Kundenintegration innerhalb der guten Nachricht stört den Zuschauer nicht und Sender sowie Werbungtreibender profitieren beiderseits vom guten Image und der positiven Nachricht. Alles in allem eine runde Sache, da das Konzept auch sehr gut zum Werbeauftritt von Warsteiner passt.
Die gute Nachricht des Tages kann auch täglich auf der n-tv Website abgerufen werden, hier allerdings ohne Kundenintegration.
Auf youtube habe ich die große Lobpreistour „How great is our God“ von Chris Tomlin (musikalischer Teil) und Louie Giglio (Moderation) entdeckt und war danach völlig ergriffen, so dass ich die Eindrücke mit Ihnen teilen möchte. Und ganz nebenbei ist die Show ein Beweis dafür, dass man mit Themen, die jedem mehr oder weniger bekannt sind, neue Zielgruppen erschliessen kann - wenn man sie kreativ und anschaulich darbietet.
Louie Giglio, ein Pastor aus den USA, erklärt auf atemberaubende Weise das Größenverhältnis der Erde im Vergleich zu anderen Sternen und benutzt dabei anschaulich einen Golfball und Aufnahmen des Weltraumteleskops Hubble.
Die Art und Weise der Darbietung und die Verbindung zur Schöpfungsgeschichte aus dem alten Testament stellt jeden Religionsunterricht aus der Schule buchstäblich in den Schatten. Christliches muss nicht langweilig und tief religiös sein – aber sehen Sie selbst.
Das Gott nicht nur äußerlich wirkt, erklärt uns Louie Giglio in einem weiteren Video wenn er von Laminin (Glykoproteine und ein Bestandteil der extrazellulären Matrix) spricht.
Die DVD ist bisher nicht auf dem deutschen Markt erschienen, daher muss man sich mit youtube behelfen, dort findet man die ganze Tour unterteilt in Part 1 bis Part 5. Der musikalischen Teil von Chris Tomlin muss separat bei Youtube gesucht werden, da er rausgeschnitten wurde.
Unser Verstand streikt bei der Frage „wie groß ist unser Gott?“, wenn man bedenkt, dass Gott mit seinem Atem das Universum geschaffen hat. Aber Gott muss man auch nicht verstehen, er wirkt auch so - Halleljuja.
Dem Köder-Automaten: Die „Wurm-Kiste“, so der eigentliche Name des umgebauten Getränkeautomaten, führt lebende Würmer. Für drei Euro pro Dose gibt’s den „Riesen Rotwurm“ oder den „Kanadischen Tauwurm“ als lebenden Angelköder. Nun kann jeder Angel unabhängig von den Öffnungszeiten der Angelgeschäfte losziehen und sein Anglerglück versuchen. Petri Heil! http://www.rp-online.de/public/article/leverkusen/459756/Frisch-Wurm-rund-um-die-Uhr.html
Dem Ersatzkörperteile-Automat: Die staatliche Behörde für Arbeitssicherheit des australischen Bundesstaates Victoria ließ an potenziell gefährlichen Arbeitsplätzen Automaten mit Kunststoffkörperteilen aufstellen. Die Arbeiter wurden via Hinweisschild aufgefordert, Missstände in Bezug auf die Arbeitsplatzsicherheit zu melden. http://www.workcover.vic.gov.au
Auf t-online.de können Sie sich weitere Automaten anschauen, wie z.B. Pasta-Automat, Eier-Automat, Milch-Automat, T-Shirt-Automat, Slip-Automat, Erste-Hilfe-Automat, Maden-Automat, Hundekottüten-Automat und schließlich die klassische Jukebox.
Sie kennen ebenfalls interessante Automaten? Schreiben Sie uns bitte.
Mittlerweile gibt es ja für fast alles einen Automaten. Diese Erkenntnis inspirierte uns zu einer kleinen Serie rund um dieses Thema.
Wir stellen Ihnen in den nächsten Tagen einige dieser Automaten vor und beginnen heute mit:
Dem Luxus Shoppingautomaten: Mara Segal, Ex-Beraterin von Absolut und Dove, hat einen Automaten mit Beauty-Produkten kreiert. Der Luxusautomat verzichtet auf Massenprodukte wie Snacks und Kaltgetränke, zu Gunsten von Luxusartikel. Zielgruppe: Gestresste Reisende, die noch schnell einen Lippenbalsam oder Make Up etc. benötigen. Die Erfinderin stellt sich einen Einsatz in Hotel Lobbies, protzigen Fitnessstudios und Nachtclub-Lounges sowie Premium-Einkaufszentren und Flughäfen vor. www.utiqueshop.com
Dem Mittagessen-Automaten: Ein mittelständischer Metzgereibetrieb hat sich mit einer Elektrofirma zusammengetan und bringt einen innovativen Verpflegungsautomaten auf den deutschen Markt. Bei den Mahlzeiten handelt es sich frisch gekochte und anschließend gekühlte Gerichte. In der Großküche der Metzgerei werden rund 20 verschiedenen Automatenmenüs zubereitet. Trotz der Großproduktion setzt Betriebsleiter Michael Kämmerling auf regionale Zutaten. Nach anderthalb Minuten ist das Essen fertig – ein schmackhaftes Menü für Genießer aus dem Automaten. http://www.wdr.de/tv/servicezeit/essen_trinken/videos/flashplayer.jsp?mid=25738">http://www.wdr.de/tv/servicezeit/essen_trinken/videos/flashplayer.jsp?mid=25738
In der Vergangenheit haben wir bereits ebenfalls über kuriose Atomaten berichtet, schauen Sie doch noch mal rein:
Wir haben auf karmakonsum einen interessanten Kurzfilm gefunden der den Drehbuchwettbewerb zum Thema Klimagerechtigkeit gewonnen hat. Iniziert wurde das ganze von Germanwatch. Beim Thema Klimawandel und CO2-Ausstoß scheiden sich die Geister, was man auch in den Kommentaren auf youtube sehen kann. Uns geht hierbei aber um die Idee und Umsetzung bzw. den Überraschungseffekt am Ende des Films.
In diesen Tagen kann man gut eine Abkühlung vertragen, gerade, wenn man seinen Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad macht (wie in Münster üblich ;-). Sehr geeignet scheint mir der Bottleclip zu sein. Mit seiner Hilfe lässt sich eine Flasche problemlos am Fahrrad befestigen. Man braucht also keine Tasche mehr. Die nächste Tour kann also kommen ...
Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, wie unterschiedlich unsere ausländischen Nachbarn sind? Wie sehr wir uns kulturell unterscheiden? Und wie viel Einfluss dies auf das Berufsleben haben kann?
Wenn man International erfolgreich Geschäfte machen will und dementsprechend mit Ausländern auskommen möchte, sollte man selbstverständlich auch deren Kultur und Verhaltensweisen kennen und darauf reagieren können. Kurz um, man sollte seine interkulturelle Kommunikation im Griff haben. Ideentower hat eine sehr interessante Vorlesung von Alexander Groth zu diesem Thema und entsprechende Literaturtipps für Sie bereitgestellt.
Staunen und lachen Sie nun mit Alexander Groth:
Buchempfehlungen zum Thema finden Sie hier. Wenn Sie mehr über den Trainer und Autor Alexander Groth lesen möchten, empfehlen wir Ihnen unseren Artikel "Auf dem Weg nach oben..." und seine Internetseite.
Sie kennen auch spannende Websites, Filme oder Bücher zu diesem Thema oder möchten sonst etwas loswerden, dann schreiben Sie uns.
Pharmaziestudenten an der Frankfurter Uni können während der Vorlesung bei Prof. Theo Dingermann dessen Fragen via TED beantworten. Der Professor gibt z.B. drei Antworten vor und die Studenten stimmen innerhalb von 30 sec. ab – a lá „Wer wird Millionär“. Danach erscheinen die Antworten auf der Leinwand und alle zusammen diskutieren über das Ergebnis.
Prof. Dingermann kam auf diese Quizidee, weil sich in seinen Vorlesungen immer nur die schlauen und mutigen Studenten gemeldet haben. Mit dem TED-System trauen sich nun auch die Schüchternen und Stummenund das lag ihm sehr am Herzen.
Weitere Vorteile: Die Studenten bleiben aufmerksamer, sie denken während der gesamten Vorlesung nach und beschränken sich nicht nur aufs Mitschreiben. Jeder kann im Stillen überprüfen, ob man den Inhalt verstanden und sich für die richtigen Themenschwerpunkte beim Lernen entschieden hat. Außerdem wird man zum aktiven Mitmachen „gezwungen“, es bleibt mehr Wissen hängen und es lockert die Atmosphäre auf.
Weitere Informationen finden Sie auf DUZ und Youtube.
Bin mal gespannt, wann anderen Unis und Schulen nachziehen.